New Orleans – The Big Easy

Die erste Station auf unserer USA-Reise war New Orleans und hier wollten wir auch gleich mehrere Tage verbringen. Nachdem wir um 20 Uhr im Hotel St. James eingecheckt hatten, wollten wir nur schnell was essen und dann schlafen, wir waren immerhin fast 24 Stunden auf den Beinen. Da unser Hotel zu der Zeit renoviert wurde, war der Frühstücksraum nicht verfügbar und so gab es Frühstück aufs Zimmer. Im Zimmerpreis inbegriffen war pro Person ein Croissant mit Marmelade, Orangensaft und Kaffee. Das Hotel an sich hat uns gut gefallen. Das Haus passt ins allgemeine Stadtbild von New Orleans, Zimmer und Bad waren groß und es ist günstig gelegen, nämlich nahe der Bourbon Street, wo abends viel los ist.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Vacherie, um die Oak Alley Plantage, eine ehemalige Zuckerrohrplantage, zu besichtigen. Auf dem Weg dorthin hörte ich im Radio, dass New Orleans unter „Tornado Watch“ stand und es fing dann auch kurz darauf an, heftig zu regnen und zu stürmen. Es war ziemlich gespenstisch und wir beschlossen, in die Stadt zurück zu fahren. Wir haben in einer Mall Schutz gesucht, allerdings waren dort ziemlich viele Läden zu. Immerhin konnten wir die Zeit für ein Mittagessen nutzen und brachen danach, als sich das Wetter beruhigt hatte, erneut auf nach Vacherie. Diesmal kamen wir auch an und kauften Tickets für eine Führung durchs Haus. Das ganze Gelände ist wie ein Museum aufgebaut. In den ehemaligen Sklavenunterkünften gibt es Beschreibungen, wer dort wie gelebt hat. Durch das Haus hat eine junge Frau geführt, die passend in einem Kleid aus der Zeit, als die Plantage noch in Betrieb war, gekleidet war. Sie hat alles sehr gut erklärt und wir empfanden den Besuch als sehr lohnenswert und informativ. Vor dem Haus merkt man, warum die Plantage Oak Alley heißt:

Am nächsten Tag bummelten wir durch das berühmte French Quarter

und besichtigten die St. Louis Cathedral.

Anschließend bummelten wir die Promenade entlang und setzen mit einer Fähre nach Algier über. Vorher beobachteten wir einen historischen Schaufelraddampfer bei der Abfahrt:

Am Ufer von Algier steht eine Statue von Louis D. Armstrong.

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Auf dem Rückweg genossen wir den schönen Blick auf New Orleans, auch wenn das Wetter etwas trüb war.

An diesem Abend gingen wir das erste Mal auf die Bourbon Street. Ich hatte im Reiseführer gelesen, dass diese Straße abends für Autos gesperrt werde und es überall Live-Musik in den Bars gäbe. So richtig geglaubt habe ich das nicht, aber es hat sich bewahrheitet. Die Straße ist über mehrere Blocks gesperrt, eine Bar reiht sich an die nächste und tatsächlich treten überall Live-Bands auf. Völlig fasziniert sind wir von einer Bar in die nächste gezogen und haben die Musik und die Atmosphäre genossen. Es war ein super Auftakt zu unserer Musiktour.

An unserem dritten Tag sind wir mit einem Street Car durch den Garden District gefahren, genauer gesagt die St. Charles Street bis zur Endhaltestelle und wieder zurück. Dieser Stadtteil ist bekannt für seine historischen Häuser, die wirklich sehenswert sind:

Nachmittags gingen wir wieder auf die Bourbon Street und stellten fest, dass sogar tagsüber Bands auftreten:

Uns hat es in New Orleans sehr gefallen und wir werden definitiv wieder dorthin reisen.

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