Memphis – Auf den Spuren von Elvis Presley

Wenn man in der Gegend Urlaub macht, sollte ein Besuch bei Graceland, dem Wohnhaus von Elvis Presley, unbedingt auf der Liste stehen. Wir kamen erst nachmittags in Memphis an, deshalb planten wir den Besuch für den nächsten Tag ein und gingen zunächst auf die Beale Street. Sie ist das Pendant zur Bourbon Street in New Orleans, allerdings nicht so lang. Aber auch hier gibt es Bars und Restaurants in denen Live Musik gespielt wird, hier vor allem Blues. An diesem Tag war scheinbar ein Treffen von Motorradfahrern, denn die Straße war gesäumt mit parkenden Motorrädern:

Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück zu Graceland. Man kommt nicht direkt zum Haus, sondern muss im Besucherzentrum auf der anderen Straßenseite Tickets kaufen. Nach dem Kauf mussten wir für den Shuttle-Bus zum Haus anstehen. Wir hatten etwas von Wartezeiten bis zu 2 Stunden gehört, deshalb waren wir um 10.30 Uhr dort und mussten schätzungsweise nur 30 Minuten warten. Wir bekamen jeder ein Tablet mit Kopfhörern, das als Audio- und Video-Guide diente.

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Zunächst fuhren wir mit dem Bus rüber zum Anwesen, wo wir von einer Angestellten empfangen wurden, die uns erklärte, wie das mit den Guides funktioniert und wie wir wieder zurück zum Besucherzentrum kommen. Ab dann konnten wir uns frei bewegen, in unserem eigenen Tempo. Der Guide ist toll gemacht. Sobald man einen Raum betritt, läuft automatisch der Ton ab. Auf dem Tablet kann man zusätzlich Bilder antippen und so mehr Informationen bekommen oder Videos sehen. Das Haus ist sehr interessant gestaltet. Jedes Zimmer sieht anders aus, einige sind echt verrückt:

In der Garage sind seine Auszeichnungen zu sehen:

Am Schluss steht man tatsächlich an Elvis‘ Grab. Auch wenn er gestorben ist, bevor ich geboren wurde, fand ich den Moment ergreifend. Er war und ist ein Superstar, was man vor allem dort merkt.

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Zurück zum Besucherzentrum fährt man wieder mit dem Bus. Hier kann man dann noch Elvis‘ Autos bewundern sowie einige seiner Kostüme. Ansonsten gibt es noch jede Menge Fanartikel zu kaufen, sowie ein Imbiss im Stil der 50er Jahre.

Uns hat das Haus sehr beeindruckt. Im Vergleich zu Häusern heutiger Superstars ist es vermutlich eher klein, allerdings kann man kann die oberen Räume nicht besichtigen. Aber man erhält einen sehr guten Einblick in Elvis‘ Leben und Wirken. Dadurch, dass man in Gruppen zum Haus gefahren wird, ist das Haus nicht zu überfüllt von Besuchern und man kann alles in Ruhe besichtigen. Unser Fazit: wenn man in der Gegend ist, sollte man Graceland nicht verpassen!

Bevor wir weiter nach Nashville fuhren, statteten wir dem Fire Museum einen Besuch ab. Klaus ist bei der Feuerwehr, so dass ihm Feuerwehrstationen und -autos natürlich besonders auffallen. Wir haben sogar zwei Feuerwehreinsätze während unserer USA-Reise gesehen:

Das Museum haben wir zufällig entdeckt, aber es hat sich wirklich gelohnt. Man lernt vieles über die Historie der Feuerwehr. Außerdem gibt es einen Bereich, in dem erklärt wird, wie man sich im Falle eines Feuers zu verhalten hat. Dieser Bereich ist vor allem für Kinder ausgelegt, aber wirklich gut gemacht.

In einer Vitrine liegen Aufnäher von Feuerwehren aus aller Herren Länder, wir haben auch welche aus Deutschland, sogar aus Frankfurt entdeckt:

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Damit endete unser Besuch in Memphis und es ging weiter nach Nashville.

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