Nashville – und zu Gast bei Jack Daniels

Die letzte Station unserer USA-Reise war Nashville. Nachdem wir zwei Wochen lang Country Musik im Radio gehört hatten, freuten wir uns, die Heimat dieser Musikrichtung kennen zu lernen. Die Straße mit den Bars mit Live-Musik ist hier nicht gesperrt, aber man kann trotzdem gut herumziehen und den Bands lauschen:

Eigentlich sollte es nach zwei Tagen in Nashville wieder nach Hause gehen. Aber als wir am Flughafen ankamen, erfuhren wir, dass unser Flug nach Dallas gestrichen worden war wegen Unwetter dort. Die Dame am Schalter war sehr bemüht und konnte uns auf einen Flug am nächsten Tag umbuchen. Nachdem wir den Schock verdaut hatten, buchten wir uns einen Mietwagen und suchten uns ein Zimmer für die Nacht. Da wir schon vorher festgestellt hatten, dass die Jack Daniels Distillery nur eine gute Stunde Fahrt von Nashville entfernt liegt, beschlossen wir, das Beste aus dem Zusatztag zu machen und der Brennerei einen Besuch abzustatten.

Vor Ort stellten wir erstaunt und erfreut fest, dass man eine kostenlose Führung durch die Brennerei machen kann. Wenn man ein anschließendes Tasting mit bucht, zahlt man natürlich, aber auch das ist nicht teuer. Wir entschlossen uns für die Führung ohne Tasting und waren wirklich beeindruckt. Unser Guide konnte alles sehr gut erklären und wir lernten nicht nur den kompletten Herstellungsprozess von Whiskey allgemein und von Jack Daniels im speziellen kennen, sondern erfuhren auch die Geschichte der Person Jack Daniels, wie er anfing Whiskey zu destillieren, warum er den Standort wählte etc. In den Gebäuden durfte man nicht fotografieren, aber zumindest außen konnten wir Fotos machen. Man sieht das ursprüngliche Wohnhaus und Büro von Jack Daniels:

Die Wasserquelle mit Statue von Jack Daniels:

Der Ort, wo die Kohle, durch die der Whiskey gefiltert wird, hergestellt wird:

Die Lager- und Produktionshäuser:

Einen direkt angeschlossenen Souvenirshop gibt es nicht, wir wurden nach Lynchberg geschickt. Im Grunde gibt es dort nur einen Platz mit einigen Läden, der an einen Westernfilm erinnert:

Insgesamt war der Besuch in der Distillery sehr lohnenswert. Der Guide hat sehr viel Begeisterung für Whiskey an sich aber vor allem für den Hersteller Jack Daniels rübergebracht. Im Nachhinein sind wir froh, dass wir die Gelegenheit hatten, der Brennerei einen Besuch abzustatten.

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