Die Amis können mehr als Burger und Fastfood

Einerseits stimmt die Annahme, dass die USA das Land der Burger und des Fastfoods sind. Wir haben dort so viele Fastfoodläden gesehen, die meisten gibt es in Europa gar nicht. Wir hatten auch den Eindruck, dass nicht alle Ketten sind, weil wir manche Läden eigentlich nur einmal gesehen haben. Bei den größeren, die man in Europa kennt, ist das Angebot oft anders, d.h. größer. Die meisten bieten quasi alles an, z.B. auch Frühstück. Oder bei Subway gab es neben den bekannten Sandwiches auch Suppen oder Pizza. Wir haben viel bei Taco Bell gegessen. Das kannte ich noch aus meinem Jahr, das ich in USA verbracht habe, und fand es wieder wirklich lecker. Hier kann man auch kleinere Portionen essen, da die Tacos stückweise bestellbar sind.

Die Küche um New Orleans bietet aber viel mehr als Fastfood. Durch die französische Geschichte und den Golf von Mexiko geprägt, nennt man sie „cajun and creole“. Spezialitäten sind z.B. Crawfish Etrouffée, Crab Cake, Poboys, Beignets:

Wir haben dieses Essen sehr genossen, aber auch generell haben wir sehr gut gegessen. Ein Kollege hatte mir Tripadvisor empfohlen und da wir in den Hotels WLAN hatten, haben wir immer nachmittags geprüft, was es für Restaurants in der Nähe gibt und haben sehr unterschiedlich aber immer lecker gegessen:

Die Portionen sind, passend zum Land, groß. Normalerweise waren wir froh, wenn wir die Hauptspeise aufessen konnten, Platz für Nachtisch blieb leider nur zweimal:

Man muss den Restaurants aber zugutehalten, dass die meisten die Möglichkeit bieten, die Reste mitzunehmen. Für uns, die wir auf Reisen waren, ging das nicht. Aber wir haben oft beobachtet, dass die Amerikaner das genutzt haben.

Klaus hat die verschiedenen Biersorten getestet, wirklich überzeugen konnte ihn keins:

Wie allgemein bekannt, sind die Kellner immer sehr freundlich. Klar, das Trinkgeld ist sehr wichtig, um das Gehalt aufzubessern, aber man hat nicht das Gefühl, dass die Kellner nur deswegen freundlich sind Es ist einfach ihre Einstellung, ihre Art. Ansonsten muss man sagen, dass Restaurantbesuche in den USA scheinbar nicht so zelebriert werden, wie in Europa. Bei uns ist es üblich, dass man nach dem Essen noch einen Absacker oder Espresso trinkt und dann gern auch noch eine Weile sitzen bleibt, um sich zu unterhalten. In den USA wurden wir meistens beim Abräumen der Hauptspeise gefragt, ob wir noch etwas trinken oder einen Nachtisch wollten. Wenn wir das verneinten, kam kurz darauf die Rechnung. Für uns war das ungewohnt, scheint aber dort normal zu sein.

Auch erwähnen muss man die Klimaanlagen. Zwar ist es bekannt, dass die Amis ihre Klimaanlagen lieben und diese gern voll aufdrehen, trotzdem hat es mich überrascht, wie kalt es z.T. in den Restaurants war. Direkt am Anfang unserer Reise haben wir uns daher Sweatjacken gekauft, die wir immer dabeihatten, um nicht frieren zu müssen. Schade war auch, dass man oft nicht draußen sitzen konnte, obwohl es das Wetter zugelassen hätte. Vielleicht geht man deshalb direkt nach dem Essen nach Hause und genießt das Wetter dort.

Alles in allem kann man aber sagen, dass wir in den zwei Wochen wirklich gut gegessen haben und das nicht nur Burger und Fastfood. Seit diesem Urlaub ist Tripadvisor unser ständiger Ratgeber auf allen unseren Reisen.

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