Wir wollten einfach nochmal wegfahren, nur für eine Nacht. Unsere Wahl fiel auf Straßburg. Nach 2 Stunden Zugfahrt mit einmal Umsteigen in Karlsruhe waren wir da. Wir hatten ein Zimmer im Mercure gebucht, das nah am Bahnhof liegt. Unser Zimmer war noch nicht fertig, aber wir konnten unseren Koffer dort lassen. Nicht weit vom Hotel entfernt lag unser erstes Ziel, St. Pierre le Vieux.
Ein Stück weiter liegt der Platz Kléber.

Bevor wir zurück ins Hotel gingen, kehrten wir in der Bierstub Le Schluch ein. Hier scheinen sich vor allem Stammgäste zu treffen, zumindest wirkte die Atmosphäre so. Für einen kurzen Stop hat es uns gut gefallen.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, zogen wir wieder los. Als nächstes stand St. Thomas auf dem Plan.
Ein Muss ist natürlich das Münster, die Cathedrale Notre Dame. Von außen hat sie uns etwas an den Kölner Dom erinnert. Man musste etwas anstehen, bevor man reinkonnte, weil eine Taschenkontrolle gemacht wurde. Es dauerte aber nicht lange und belohnt wurden wir mit einer sehr beeindruckenden Kirche. Vor allem die Fenster haben uns sehr gut gefallen.
Natürlich wollten wir auch auf den Turm klettern und stellten uns an der Seite vom Münster in die entsprechende Schlange. Hier warteten wir etwas länger, weil der Aufstieg für 15 Minute gesperrt wurde wegen Überfüllung. Als es dann endlich losging, zahlten wir 5€ pro Person und machten uns an die 330 Stufen. Angenehmerweise gibt es getrennte Auf- und Abgänge. Der Preis und der Weg lohnen sich, der Ausblick über Straßburg ist wirklich toll:
Auf dem Weg zum Abendessen konnten wir die Stadt in der Dämmerung bewundern.
Zum Abendessen wollten wir natürlich Flammkuchen essen und landeten im Au Gutenberg. Im oberen Stockwerk haben wir gut gesessen und wurden von einem sehr freundlichen Kellner bedient. Die Flammkuchen waren nicht außergewöhnlich, aber lecker. Auffallend fand ich die Weingläser.
Wir hatten wie meistens kein Frühstück mitgebucht. Leider stellte ich auf Tripadvisor morgens fest, dass die meisten Cafés Sonntags geschlossen haben. So zogen wir einfach los und suchten uns etwas. Wir landeten im Le Kougelhoupf und frühstückten typisch französisch mit Baguette, Croissants und Marmelade.

Anschließend besichtigen wir noch St. Pierre le Jeune. Diese Kirche hat uns vor allem beeindruckt, da sie scheinbar z.T. restauriert wurde und man schön die ursprünglichen Wandbilder und Verzierungen konnte.
Bis unser Zug fuhr, ließen wir uns einfach etwas durch die Stadt treiben.
Straßburg hat uns sehr gut gefallen. Es ist eine interessante Stadt mit tollen Fachwerkhäusern und schönen Kirchen. Alles ist in Lauf nähe, so dass man an einem Wochenende viel sehen kann. Die Leute waren alle sehr freundlich, die meisten sprachen entweder Englisch oder Deutsch, sodass wir gut zurechtkamen.