Fisch, Backsteingotik und Seebrücken – Teil 1

Nachdem wir unseren Urlaub im Juni überraschenderweise auf zwei Wochen verlängern konnten, beschlossen wir eine ganze Woche wegzufahren, statt nur ein verlängertes Wochenende. Und so fiel unsere Wahl auf die Ostsee. Wir freuten uns auf leckeren Fisch, Kirchen in Backsteingotik und Seebrücken. Klaus arbeitete eine Tour aus, die die folgenden Stationen enthielt:

Schwerin – Wismar – Bad Doberan – Stralsund – Rügen – Usedom

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Auch wenn wir am liebsten mit dem Zug reisen, stand hier schnell fest, dass wir mit dem Auto fahren würden. Wir buchten das erste Hotel und dann ging es an einem Dienstagmorgen los Richtung Schwerin. Nach ca. 6 Stunden waren wir dort und bezogen unser Hotel. Es liegt sehr nah am Schweriner See, an dem wir entlang liefen Richtung Stadtzentrum, um ein Restaurant für das Abendessen zu suchen.

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Da wir zwei Nächte in Schwerin gebucht hatten, konnten wir den nächsten Tag komplett nutzen, um die Stadt zu erkunden. Es gibt wirklich einiges zu sehen, wie z.B. den Dom.

Natürlich kletterten wir auf den Kirchturm. Von dort hat man eine schöne Aussicht über die Stadt.

Faszinierend fanden wir auch das Schloss, das vermutlich genauso in Disneyland stehen könnte.

Neben dem Dom gibt es noch die Paulskirche, die wir auch sehr sehenswert fanden.

Der Marktplatz lädt zum Verweilen ein.

Da wir noch Zeit übrig hatten, fuhren wir mit der Bahn raus zum Fernsehturm. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht über die Gegend.

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Bad Doberan. Auf dem Weg machten wir Halt in Wismar. Faszinierend, aber auch irgendwie traurig fand ich die St. Marienkirche, die 1960 gesprengt wurde, obwohl keine Einsturzgefahr bestand. Es steht nur noch der Turm.

Sehr sehenswert fanden wir die St. Nikolaikirche. Diese ist im typischen Stil der Backsteingotik gebaut.

Auch der alte Hafen ist einen Besuch wert. Hier wird Fisch direkt vom Kutter verkauft. Da haben wir uns natürlich ein leckeres Fischbrötchen gegönnt.

Wismar ist insgesamt eine sehr sehenswerte Stadt.

Wir fuhren weiter nach Bad Doberan. In der Nähe unseres Hotels war eine Haltestelle der historischen Bäderbahn Molli.

Die Fahrt mit der Bahn ist ein echtes Erlebnis. Wir fuhren bis nach Heiligendamm und liefen dort die Strandpromenade entlang bis auf die Seebrücke.

Da es allerdings sehr stürmisch war, kehrten wir bald zurück.

Am nächsten Tag besuchten wir das Doberaner Münster. Es ist nicht umsonst so berühmt. Ein Besuch lohnt sich sehr.

Am Abend waren wir mit meiner Tante und meinem Onkel, die in Stralsund leben, zum Essen verabredet. Da noch Zeit war fuhren wir erst nach Darß und liefen dort zum Leuchtturm. Man läuft eine gefühlte Ewigkeit durch Wald bis man am Strand und damit am Leuchtturm ankommt. Es ist aber ein angenehmer Weg, der sich lohnt.

Bis hierhin hatte es uns an der Ostsee schon sehr gut gefallen. Teil 2 des Berichts folgt.

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