Fisch, Backsteingotik und Seebrücken – Teil 2

Nachdem wir Darß den Rücken gekehrt hatten, kamen wir in Stralsund an. Hier hatten wir wieder zwei Nächte gebucht und nutzen den nächsten Tag, um Stralsund ausführlich zu erkunden. Als erstes besichtigen wir St. Marien, eine tolle Kirche mit einer der schönsten Orgeln, die ich je gesehen habe.

Vom Turm aus hat man eine tolle Aussicht über die Stadt.

Wunderschön fand ich auch St. Nikolai. Sie ist wieder im Stil der Backsteingotik gebaut. Mir haben vor allem die bunt bemalten Bögen im Inneren gefallen.

In Stralsund gibt es außerdem noch eine Kirche, die keine mehr ist, St. Jacobi. Sie wird für Ausstellungen genutzt. Mir ist vor allem das Orgelgerippe aufgefallen. So etwas hatte ich noch nie gesehen.

Am nächsten Tag war es Zeit zu unserer letzten Station aufzubrechen, Usedom. Vorher wollten wir aber noch nach Rügen. Von Stralsund führt eine Brücke auf die Insel Rügen. Wir stellten das Auto in Putgarten ab und fuhren mit der Kap Arkona Bahn bis zur Spitze der Insel. Dort kann man schön spazieren gehen und auf einem Leuchtturm die Aussicht genießen.

Anschließend fuhren wir nach Binz. Das Ostseebad ist, wie man sich ein solches vorstellt. Es stehen weiße Häuser an der Strandpromenade, es gibt eine tolle Seebrücke und am Strand stehen Strandkörbe.

Mit einer Fähre setzten wir wieder aufs Festland über und kamen in Stahlbrode an. Von dort fuhren wir weiter nach Bansin auf Usedom, unserer letzten Station auf unserer Reise. Unser Hotel lag direkt an einer Seebrücke.

Am nächsten Tag besuchten wir das Historisch-Technische Museum in Peenemünde. Zwischen 1936 und 1945 war hier eine Heeresversuchsanstalt. Im ehemaligen Kraftwerk ist eine eindrucksvolle Ausstellung zu den dort entwickelten und gebauten Raketen zu sehen. Der Besuch sollte Pflicht sein, wenn man in der Gegend ist.

Am Nachmittag war der Himmel aufgeklart und wir liefen von Bansin nach Heringsdorf. Dort steht eine tolle Seebrücke. In der Mitte sind Geschäfte und am Ende ein Restaurant.

 

Wir haben den Urlaub sehr genossen. Die Hotels haben wir von unterwegs gebucht, immer zwei Tage vorher über das Internet. Das ging problemlos, lag aber vielleicht auch daran, dass das Wetter nicht perfekt war. Es war zwar trocken, für Juni aber recht kühl. Trotzdem hat es uns an der Ostsee sehr gut gefallen. Alle Leute, vor allem die Kellner, waren sehr freundlich. Das Essen war immer hervorragend, vor allem die Fischgerichte. Die Kirchen haben uns sehr beeindruckt und die Strandpromenaden an der Ostsee, in Binz oder auch in Bansin und Heringsdorf, bieten ein einzigartiges Flair.

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