Wie schon mal erwähnt, ist München eine unserer Lieblingsstädte. Und so zog es uns dieses Jahr über Fronleichnam wieder dorthin. Donnerstagmorgen stiegen wir in den ICE und waren gegen 13.30 Uhr dort. Wir hatten das Intercity Hotel direkt am Bahnhof gebucht. Von außen ist das Hotel ziemlich hässlich, aber die Zimmer sind schön und modern eingerichtet. Im Zimmerpreis mit inbegriffen ist ein Ticket für alle öffentlichen Verkehrsmittel im inneren Ring, was vollkommen ausreicht. Als erstes liefen wir Richtung Innenstadt. Von unserem letzten Besuch wussten wir, dass auf dem Weg ein kleiner Biergarten liegt, nämlich das Hofbräu im alten botanischen Garten. Hier legten wir die erste Pause ein und genossen das warme Wetter.
Auch wenn hauptsächlich Entspannung auf der Tagesordnung stand, durfte etwas Sightseeing natürlich nicht fehlen und so statteten wir als nächstes St. Michael einen Besuch ab.
Die Frauenkirche ist auch immer wieder einen Besuch wert.
Es war wirklich ziemlich warm und wir fanden, wir hätten uns eine weitere Pause verdient. Direkt neben der Frauenkirche ist ein Augustiner-Brauhaus, dort setzten wir uns draußen unter die Schirme und sahen dem Treiben zu. Als kleinen Nachmittagssnack bestellten wir uns den Augustiner Dreier: Obazda, Leberwurst und Kräuterfrischkäse mit Brot. Die Leberwurst war nicht ganz unser Ding, aber generell war es ein leckerer Snack.
Wir wollten weiter zum Viktualienmarkt und machten auf dem Weg noch in St. Peter halt. Diese Kirche gefällt mir immer wieder sehr gut.
Ein Stück weiter entdeckten wir tatsächlich eine Kirche, die wir noch nicht kannten, St. Maximilian. Es lief gerade ein Gottesdienst, aber wir konnten trotzdem rein und blieben hinten stehen. Diese Kirche gefiel mir auch sehr gut.
Auf dem Viktualienmarkt angekommen, beschlossen wir, eine weitere Pause zu machen. Hier sitzen wir immer gerne und schauen dem Treiben zu. Anschließend nutzten wir unser Öffi-Ticket und fuhren mit der S-Bahn und Straßenbahn zurück zum Hotel. Zum Abendessen wollten wir in den Biergarten direkt bei der Paulaner Brauerei. Hierfür mussten wir Bahn und Bus fahren. Leider mussten wir dann feststellen, dass der Biergarten wegen Umbau bis Februar 2018 geschlossen hat. Da Klaus sich auf Paulaner Helles gefreut hatte, gingen wir alternativ ins Paulaner Bräuhaus am Kapuzinerplatz. Der Biergarten ist kleiner als die meisten anderen, aber wir bekamen problemlos einen Platz. Dadurch, dass er nicht so riesig ist, ist es sehr gemütlich dort. Das Essen war hervorragend. Klaus hatte Bräuhaus Bier-Bratwürstl. Ich hatte hausgemachte Breznknödel mit Pfifferlingen.
Am Freitag frühstückten wir auf dem Viktualienmarkt. Das steht für uns immer einmal auf dem Plan und Freitag bietet sich an, da ist nicht so viel los, wie am Wochenende. Wie immer gab es Obazda mit Brezel und Wurstsalat. Weil danach noch etwas Platz im Magen war, gönnten wir uns noch ein paar Weißwürstchen mit Brezel.
Anschließend bummelten wir über den Markt. Es wird so viel Verschiedenes angeboten. Auch wenn man nichts kauft, macht es viel Spaß alles anzuschauen, von Blumen, Obst und Gemüse, über Dekorationsartikel, Fleisch und Wurst, bis hin zu Senf. Hier schlugen wir dann doch zu, denn Klaus liebt Senf. Und so haben wir uns zwei Töpfchen mitgebracht.
Neben dem Viktualienmarkt liegt Der Pschorr. Hier machten wir eine kurze Pause, bevor wir ins Hotel fuhren, um die Einkäufe abzustellen. Wir beschlossen, das gute Wetter und die Tatsache, dass es Freitag war zu nutzen und fuhren raus zum Olympiapark. Von der S-Bahnstation aus kommt man auf dem Weg zum Olympiapark an den BMW-Werken vorbei.
Wie schon 2012 fuhren wir hoch auf den Olympiaturm, von dem aus man eine tolle Aussicht über München hat.
Als nächstes machten wir Halt beim englischen Garten. Hier gibt es eine künstliche Welle im Eisbach, wo Surfer ihre Fähigkeiten zeigen bzw. ausbauen können. Wir schauten eine Weile zu und fanden, es war den Halt wert.
Weiter ging es zum Biergarten am chinesischen Turm. Nachdem wir auch hier wieder eine Weile gesessen und dem Treiben zu geschaut hatten, kehrten wir nochmal kurz ins Hotel zurück, bevor wir uns zum Abendessen aufmachten. Da es uns vormittags im Pschorr gut gefallen hatte, kehrten wir dort ein. Das Essen war auch hier sehr gut.
Für Samstagnachmittag hatten wir Karten für Stomp. Die Zeit vorher nutzen wir für eine Stadtrundfahrt mit einer historischen Trambahn. Ab Max-Weber-Platz ging es los. Wir fuhren ca. 1 Stunde durch München. Dabei wurde uns zu allem etwas erzählt. Die Fahrt lohnt sich definitiv.
Da wir noch etwas Zeit hatten, bis wir zu Stomp mussten, beschlossen wir, eine Kirche, die wir auf der Rundfahrt gesehen hatten, zu besichtigen, St. Paul.
Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel machten wir uns auf den Weg zum Zirkus-Krone-Bau, wo Stomp auftreten würde. Den Bau fand ich sehr interessant. Von außen ist er ziemlich unscheinbar, aber innen sieht er aus wie ein Zirkuszelt, ist aber ein fester Bau. Für Stomp war in der Manege eine Bühne aufgebaut.
Während der Veranstaltung durfte man keine Fotos machen. Uns hat Stomp sehr gut gefallen. Sie machen mit Alltagsgegenständen wie Besen, Feuerzeugen, Einkaufswagen, Mülltonnen und vielem mehr „Musik“. Durch den unterschiedlichen Rhythmus, in dem die acht Künstler den Gegenstände Klänge entlocken, entstehen richtige Melodien. Es war unglaublich mitreißend.
Der Zirkus-Krone-Bau ist direkt neben dem Augustiner Biergarten und so kehrten wir dort zum Abendessen ein. Wir mögen diesen Biergarten. Er ist ziemlich groß und meistens ziemlich voll. Zu zweit haben wir aber immer einen Platz gefunden, man setzt sich dann einfach an einen Tisch zu anderen Leuten dazu. Das Essen ist deftig, aber lecker.
Mittlerweile ist es auch Tradition für uns geworden, hier zu frühstücken am Sonntag bevor unser Zug fährt. Und so kamen wir auch dieses Jahr wieder dorthin und genossen leckere Weißwürstchen und Radi.
Wie immer hat es uns in München sehr gut gefallen. Dieses Jahr stand vor allem Entspannung auf dem Plan, weshalb München ein gutes Ziel war. Wir waren jetzt das vierte Mal dort und haben vieles schon gesehen. So hatten wir keinen großen Druck, möglichst viel zu besichtigen und konnten gut in den Biergärten sitzen, uns unterhalten und dem Treiben zuschauen.
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