Nochmal Norden

Da auch dieses Jahr noch sehr von der Pandemie bestimmt ist, fiel unsere Wahl für ein Urlaubsziel wieder auf Deutschland, genauer gesagt Lübeck. An einem Sonntag Ende Juni ging es los. Da wir vor allem viel sehen und weniger am Strand liegen wollten, hatten wir uns für das Atlantic Hotel mitten in Lübeck entschieden. Uns hat es dort sehr gut gefallen. Die Zimmer sind modern eingerichtet, mit Klimaanlage ausgestattet, das Frühstücksbüffet war nicht übertrieben groß, bot aber eine angenehme Auswahl, die Bar hatte eine schöne Auswahl an Drinks und alle Mitarbeiter waren sehr freundlich.

Am Montag zogen wir los, um Lübeck zu erkunden. 7 Kirchtürme zieren die Stadt. Den ersten fanden wir direkt neben unserem Hotel, St. Petri. Hier konnten wir sogar auf den Turm und so einen tollen Blick über die Stadt genießen.

Als nächstes folgte der Dom. Ein imposanter Bau, vor allem von außen.

Direkt in der Nähe fanden wir die Propsteikirche.

Die Aegidienkirche und Katharinenkirche hatten an diesem Tag leider geschlossen, so dass wir sie nur von außen besichtigen konnten. Die St. Jakobikirche konnten wir dann auch wieder von innen besichtigen.

Auch das Rathaus ist ein sehr imposanter Bau.

Der Tag war ziemlich warm, wir hatten schon einige Meter gemacht und beschlossen, im Ratskeller Mittagspause zu machen. Wir kriegten draußen einen schönen Platz und bestellten uns etwas von der Heringskarte. Es war sehr lecker.

Gestärkt ging es weiter zu St. Marien, die Kirche, die uns vielleicht am meisten beeindruckt hat.

Als letztes stand an diesem Tag das Holstentor als Wahrzeichen Lübecks auf dem Plan.

Es war ein toller erster Tag in einer sehr sehenswerten Stadt. Wir finden, dass die Lübecker Altstadt zurecht Unesco Weltkulturerbe ist.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Timmendorfer Strand und bummelten an der Promenade entlang, sowie auf einer Seebrücke.

Das Wetter drohte umzuschwenken und so fuhren wir noch nach Travemünde, in der Hoffnung wir könnten hier Mittagspause machen. Aufgrund der Corona Bestimmungen konnten wir allerdings nicht ins Lokal, da wir weder voll-geimpft noch getestet waren. So holten wir uns bei Gosch ein paar Fischbrötchen und setzten uns in einen Strandkorb vor der Tür. Allerdings fing es dann tatsächlich an zu regnen. Als es zu einem ordentlichen Schutt inklusive Gewitter wurde, retteten wir uns in den Eingangsbereich von Gosch bis wir zum Auto laufen konnten. Zurück in Lübeck mussten wir noch einen Corona-Test für das Hotel machen und konnten diesen dann praktischerweise auch für das Abendessen nutzen. Nach unserer Ankunft am Sonntag waren wir zufällig in einem Weinkontor gelandet, in dem die EM-Spiele übertragen wurden. Hier hatten wir für diesen Dienstag einen Tisch reserviert, um das Spiel Deutschland – England sehen zu können. Es war ein lustiger Abend, trotz Ausscheiden der Deutschen aus der EM.

Am nächsten Morgen holten wir die Besichtigung der Kirchen nach, die Montag geschlossen hatten. Als erstes gingen wir zur Aegidienkirche.

Das Buddenbrockshaus hatten wir am Sonntag übersehen, so holten wir auch dies noch nach.

Die Katharinenkirche bildete den Abschluss.

Da das Wetter immer noch nicht stabil war, machten wir einen erneuten Corona-Test und fuhren nach Travemünde. Jetzt konnten wir uns bei Gosch reinsetzen, lecker zu Mittag essen und die Schiffe beobachten.

Als der Regen aufhörte, liefen wir zum ältesten Leuchtturm Deutschlands. Leider war er geschlossen.

Wir liefen die Strandpromenade entlang und dann durch den Ort zurück zum Auto.

Abends hatten wir einen Tisch bei Fangfrisch in Lübeck reserviert. Das Restaurant hat uns begeistert. Die Crew, die dort arbeitet, ist jung, sehr engagiert und freundlich, schafft es, aufmerksam, aber nicht aufdringlich zu sein und hat Spaß an der Arbeit. Die Gerichte sind alle mit frischen Zutaten und viel Liebe zubereitet.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Fehmarn. Unser erstes Ziel war Puttgarden, wo wir die Fähren beobachteten.

Für eine kleine Mittagspause fuhren wir nach Burg, die Hauptstadt Fehmarns. An der Hauptstraße gibt es viele Geschäfte und Restaurants. Praktischerweise kann man Fischbrötchen auch zum Mitnehmen kaufen. Wir besichtigten außerdem die Kirche St. Nikolai.

Als letztes Ziel auf Fehmarn stand der Leuchtturm Flügge auf dem Plan. Man kann nicht bis dorthin fahren, die letzten 1,5km muss man laufen. Zwar konnten wir nicht auf den Turm bzw. hätten wir eine ganze Weile warten müssen, aber der Weg hat sich gelohnt.

Den Abschluss bildete ein Abstecher nach Heiligenhafen. Hier hat es uns auch gut gefallen. Wir sind ein bisschen durch die Stadt und am Hafen entlang gebummelt.

Da es uns am Montagmittag im Ratskeller so gut gefallen hatte, beschlossen wir an diesem Abend dort nochmal essen zu gehen. Diesmal saßen wir drinnen in einem der Separees. Das Essen war sehr lecker, die Portionen vielleicht etwas zu groß und die Bedienung war sehr nett.

Unsere Liste war so gut wie abgearbeitet und wir wollten einen Tag entspannen. So fuhren wir am nächsten Tag wieder an den Timmendorfer Strand und buchten einen Strandkorb. Hier verbrachten wir einen schönen Tag mit etwas lesen, Leute gucken und Fischbrötchen essen.

Auf eine Empfehlung hin hatten wir einen Tisch in der Schiffergesellschaft gebucht. Wir saßen im großen Saal, der historisch erhalten ist und genossen ein sehr leckeres Essen. Auch hier war die Bedienung wieder sehr freundlich.

An unserem letzten Tag fuhren wir noch nach Plön. Hier liefen wir am Plöner See entlang, am Schloss vorbei zur Kirche St. Nikolai.

Unser allerletztes Ziel war der Parnassturm. Von hieraus hatten wir eine tolle Aussicht über die Stadt.

Uns hat es im Norden wieder sehr gut gefallen. Wir haben viel gesehen, konnten uns am Strand auch etwas erholen, haben sehr lecker gegessen und so genau den Urlaub gemacht, den wir uns gewünscht haben.

3 Kommentare

  1. Wie immer ein sehr schöner Wald waren, besonders für mich, da ich selber einige Jahre in Lübeck gelebt habe und die Sehenswürdigkeiten und Lokale gut kenne.
    Auch Travemünde und Timmendorf waren beliebte Orte für Tagesausflüge.
    Irgendwann fahre ich auch mal wieder dorthin. 👍😘🙋🏻‍♀️

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