Insgesamt haben wir bereits fünfmal Urlaub in Berchtesgaden gemacht, die Berichte findet ihr hier und hier. Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal im Winter dort. Ursprünglich wollten wir im Januar Ski fahren gehen. Nachdem wir aber im Herbst 2024 beschlossen haben, das Skifahren aufzugeben, kamen wir auf die Idee, Winterwanderungen zu machen. Und so fuhren wir im Januar eine Woche nach Berchtesgaden und hofften auf Schnee. Wir wurden nicht enttäuscht. Wie immer wohnten wir im Hotel Edelweiß. Ungewohnt war, dass es am Anfang der Woche sehr leer war, bis zum Ende füllte sich das Hotel aber. Wie schon die letzten Male genossen wir auch dieses Mal wieder den tollen Service, das hervorragende Essen und die familiäre Atmosphäre.



























Die Wettervorhersage zeigte für Montag, unseren ersten Urlaubstag, strahlenden Sonnenschein und so fuhren wir mit der Jennerbahn zur Mittelstation des Jenner für eine Wanderung auf dem Königsweg. Die Wanderung hatten wir 2023 schon mal gemacht, damals bei sehr warmen Temperaturen mitten im Sommer. Diesmal war es ziemlich kalt und im ersten Moment haben wir uns gefragt, warum wir uns das angetan haben. Aber sobald wir warm gelaufen waren, konnten wir die Wanderung sehr genießen. Wir hatten mehrmals einen tollen Ausblick ins Tal. Insgesamt hat die Wanderung 7,5km und 320hm. Es fühlte sich durch den Schnee allerdings etwas anstrengender an. Am Ende genossen wir eine leckere Suppe im Restaurant Halbzeit in der Mittelstation der Jennerbahn.
























Da es am Mittwoch schneien sollte, entschlossen wir uns am Dienstag eine weitere Wanderung zu unternehmen. So fuhren wir diesmal mit der Jennerbahn bis zum Gipfel. Klaus hatte von hieraus eine Wanderung für uns geplant, allerdings stellte sich heraus, dass der Weg nicht begehbar war, da er als Rodelbahn genutzt wurde und für Fußgänger nicht erlaubt war. Also folgten wir den Schildern für den Schneeschuhtrail. Da wir keine Schneeschuhe hatten, nutzen wir zum ersten Mal unsere Spikes.













Die Wanderung war deutlich kürzer als gedacht, aber durch die sehr steilen Anstiege und Abstiege doch sehr anstrengend. Am Ende kehrten wir im Restaurant der Bergstation der Jennerbahn ein. Die Restaurants in der Bergstation und der Mittelstation gehören zusammen und haben uns beide gut gefallen.



Am Mittwoch und am Samstag entspannten wir uns im Wellnessbereich des Hotels. Am Mittwoch konnten wir etwas Schneefall beobachten und lösten außerdem einen Massagegutschein ein. Vorher machten wir eine kleine Mittagspause im Poolrestaurant. Am Samstag gingen wir zum Mittagessen in den Gasthof Neuhaus.








Am Donnerstag brachen wir zu unserer Lieblingswanderung dort auf, dem Malerweg in Ramsau. Wir fuhren mit dem Bus nach Ramsau und je weiter wir fuhren, desto mehr kam die Sonne raus. Die Wanderung führt zunächst durch den Ort an einer kleinen Kirche vorbei.






Anschließend läuft man durch den Zauberwald.












Wenn man aus dem Zauberwald kommt, steht man am Hintersee. Dieser war zu unserer Überraschung zu großen Teilen gefroren. Durch den leichten Schneefall am Tag vorher konnte man an manchen Stellen gar nicht erkennen, wo Ufer und wo See war. Der Anblick des Sees hat uns begeistert.











Die Wanderung führt weiter um den See herum, wieder in den Wald zur Magdalenenhöhe. Auch hier kamen wieder unsere Spikes zum Einsatz.








Auf dem letzten Stück konnten wir beeindruckende Eiszapfen bewundern.







Leider hatte ausgerechnet in unserer Urlaubswoche der Oberwirt, bei dem wir die Jahre zuvor eingekehrt waren, Betriebsferien. Alle anderen Restaurant öffneten erst ab 17 Uhr. So fuhren wir mit dem Bus zurück und kehrten beim Neuhaus ein.

Berchtesgaden im Winter hat uns sehr gut gefallen. Zum Wandern brauchen wir kein bestimmtes Wetter, trotzdem haben wir den Sonnenschein natürlich sehr genossen. Wandern im Schnee kann anstrengend sein, aber mit den Spikes haben wir uns sehr sicher gefühlt. Wir werden definitiv wieder im Winter nach Berchtesgaden fahren, vielleicht auch mal im Dezember, um die Adventszeit dort zu genießen.