Kleine Pause in der Nähe

2014 war eigentlich ein Ausflug unseres Karnevalsvereins geplant. Die Tour sollte unter anderem nach Heidelberg führen. Da der Ausflug aus verschiedenen Gründen nicht stattfinden konnte, beschlossen Klaus und ich, einfach zu zweit für eine Nacht nach Heidelberg zu fahren. Von Frankfurt aus ist man in ca. 1,5 Stunden mit dem Auto dort. Wir hatten ein Hotel sehr zentral, d.h. direkt an der Alten Brücke, gebucht.

Als erstes fuhren wir mit der Bergbahn hoch zum Schloss. Von hier oben hat man einen tollen Blick über Heidelberg.

Wieder unten in der Altstadt besichtigten wir als nächstes die Heiliggeistkirche.

Ein Stück weiter kamen wir zur Jesuitenkirche.

Zufällig fand an diesem Samstagabend die Schlossbeleuchtung statt. Hierzu gingen wir auf die andere Neckar-Seite. Die Schlossbeleuchtung soll an 1689 und 1693 erinnern, als die Truppen des Sonnenkönigs Ludwig XIV. das Schloss und die Stadt niederbrannten und die heute weltberühmte Ruine zurückließen.

Bevor wir am nächsten Tag wieder abfuhren, genossen wir noch denselben Blick wie am Abend zuvor, diesmal bei Tageslicht mit etwas Nebel.

Auf unserem Weg nach Hause machten wir noch Halt in Speyer um den berühmten Dom zu besichtigen.

Kirchen ziehen uns an und so schauten wir uns auch die St. Joseph Kirche an, an der wir zufällig vorbeikamen.

Wir hatten an der Gedächtniskirche geparkt und besichtigen auch diese. Sie hat uns sehr gut gefallen. Ich fand es vor allem interessant, dass es eine evangelische Kirche ist, die auch als solche gebaut wurde. Normalerweise sind diese Kirchen eher schmucklos. In diesem Fall ist das anders, was mir als Protestant sehr gut gefallen hat.

Dieses Wochenende war der Auftakt für verschiedene Kurztrips dieser Art, nicht weit und nur für eine oder zwei Nächte. Oft muss man gar nicht weit fahren und nicht mal Urlaub nehmen, um für kurze Zeit eine Alltagspause einzulegen und was Neues zu sehen.

Ein Kommentar

  1. ich war 1969 auf Klassenreise das 1. Mal in Heidelberg auch beim Schloss in Flammen und dann 1990 erneut, als wir während eines Händlertreffens auf dem Neckar ein neues Jaguar Coupé im künstlichen Nebel aus den Fluten aufsteigen ließen.

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