Alltag oder doch Pause?

Kochen gehört für mich zum Alltag. Meine letzte Firma und auch meine derzeitige haben keine Kantine. Und so habe ich irgendwann angefangen zu kochen, weil mir belegte Brote jeden Tag zu langweilig waren. Meistens versuche ich am Wochenende größere Portionen zu kochen und diese einzufrieren, damit ich immer etwas vorrätig habe. Das ist das Alltagskochen.

Am Wochenende kochen Klaus und ich zusammen. Meistens gibt es ein Fischgericht, ab und zu darf es auch Bratwurst oder Steak vom Metzger unseres Vertrauens oder auch ein großer Topf Kartoffelsuppe sein. Diesmal gab es Zitronen-Lachs-Pasta.

Ganz wichtig ist der Kochwein, frei nach dem Motto „man nehme einen guten Wein und schütte ihn in den Koch“. Während ich die Zutaten zusammensuche, schenkt Klaus den Wein ein.

Ganz in Ruhe bereiten wir alles vor, schneiden klein, was geschnitten werden muss, pürieren, stellen Wasser für die Nudeln auf den Herd usw.

Irgendwann brutzelt dann alles vor sich hin. Einer von uns beaufsichtigt das Ganze, der andere deckt den Tisch. Am Ende kommt immer etwas Leckeres bei raus.

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Das ist die Alltagspause „Kochen“. Während wir zusammen in der Küche stehen, können wir den Tag oder die Woche Revue passieren lassen, schmieden Pläne für Urlaube, diskutieren verschiedene Themen und genießen die Zeit zusammen. Am Ende freuen wir uns, wenn wir mal wieder gemeinsam etwas Leckeres gezaubert haben. Und so wird aus dem eigentlich Alltäglichen eine Alltagspause.

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