Ausflug in die Eifel

Nachdem uns der Kurztrip nach Heidelberg 2014 so gut gefallen hatte, wollten wir 2015 etwas Ähnliches unternehmen. Unsere Wahl fiel auf Trier. An einem Samstagmorgen Ende August ging es los. Nach zwei Stunden Fahrt waren wir bereits dort und konnten auch glücklicherweise direkt unser Zimmer beziehen. Unser Hotel lag nicht weit von der Innenstadt und so kamen wir gleich an einem ersten Highlight vorbei, der Porta Nigra, ein ehemaliges römisches Stadttor und das Wahrzeichen der Stadt.

Wie immer standen einige Kirchen aus unserer Liste, angefangen beim Dom, ein imposantes Bauwerk.

Der Domschatz beherbergt mehrere Reliquien, am bekanntesten ist „der heilige Rock“. Er soll Fragmente der Tunika Jesu enthalten. Man kann allerdings nicht viel davon erkennen.

Vor dem Haupteingang des Doms liegt der sogenannte Domstein, eine ca. 4 Meter lange Säule. Der Legende nach soll der Teufel durch einen Trick dazu gebracht worden sein, am Bau des Doms mitzuwirken. Als er merkte, dass es sich bei dem Bauwerk um einen Dom handelte, wurde er wütend und schleuderte den Stein gegen die Mauern.

Direkt neben dem Dom steht die Liebfrauenkirche. Da die Sonne herrlich vom Himmel schien, strahlten die Fenster der Kirche und der Innenraum wurde z.T. bunt beleuchtet.

Als drittes besichtigten wir die Konstantin-Basilika, ein sehr ungewöhnliches Bauwerk.

Direkt nebenan befindet sich das kurfürstliche Palais mit einer sehr schönen Gartenanlage.

Den Abschluss unserer Besichtigungstour bildete die Römerbrücke, die älteste Brücke Deutschlands.

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Abends wurde die Altstadt zusammen mit der Porta Nigra schön angeleuchtet.

Am nächsten Tag frühstückten wir auf dem Marktplatz.

Bevor wir in Richtung Frankfurt aufbrachen, besichtigten wir noch die Kirche St. Gangolf.

Auf dem Weg nach Hause wollten wir eigentlich in Koblenz Halt machen. Wir hörten aber im Radio, dass die Innenstadt gesperrt wäre wegen einer Bombenentschärfung. Also mussten wir kurzfristig um planen und fuhren so nach Daun, um uns die dort gelegenen Maare anzuschauen. Hierbei handelt es sich um eine schüssel- oder trichterförmige Mulde vulkanischen Ursprungs. Es gehören drei Maare zu Daun, wir waren am Gemündener Maar und spazierten eine Weile am Ufer entlang.

Anschließend fuhren wir nach Maria Laach. Es fand gerade ein Gottesdienst in der Klosterkirche statt, sodass wir uns nur still hinten hinsetzen und wenige Fotos machen konnten. Trotzdem hat sich der Besuch gelohnt, die Kirche ist wirklich sehenswert.

Wie schon der Kurztrip nach Heidelberg hat uns auch dieser Ausflug wieder sehr gut gefallen. Ohne lange fahren und Urlaub nehmen zu müssen, konnten wir für ein Wochenende dem Alltag entfliehen und die Geschichte, Kultur und Landschaft unseres Heimatlandes genießen.

3 Kommentare

  1. Vor ein paar Jahren habe ich es zum ersten Mal geschafft Trier an zu schauen!! Dein Bericht ist super, habe vieles wieder aufgefrischt und die Fotos dazu sind wieder mal toll, Kompliment an den Fotografen!
    Auch Maria Laach kenne ich, habe dort sogar bei einer Hochzeit beigewohnt, ein besonderes Erlebnis!
    Freue mich auf weiter Berichte! Prima

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