2015 haben wir einen tollen Urlaub in den USA verbracht und so beschlossen wir, dieses Jahr wieder eine Tour durch die Staaten zu machen. Da wir den berühmten Indian Summer sehen wollten, starteten wir Ende September. Wir wollten wieder meine Gastfamilie besuchen und da es uns in New Orleans letztes Mal so gut gefallen hat, begann unsere Reise auch wieder dort.
Wie letztes Mal hat es uns auch diesmal wieder sehr gut in New Orleans gefallen. Da es sehr warm war und wir das meiste schon beim letzten Mal gesehen hatten, haben wir uns einfach treiben lassen. Natürlich stand die Kathedrale wieder auf dem Plan und auch eine Fahrt mit einer historischen Straßenbahn durch den Garden District haben wir wieder gemacht.
Vor allem aber haben wir die Musik genossen. Zwei Bands haben wir sogar wiederentdeckt, die wir beim letzten Mal schon gesehen hatten. Es macht einfach Spaß, durch die Kneipen und Cafés zu ziehen und den verschiedenen Bands zu zu hören.
An einem Dienstag ging es dann weiter mit dem Flieger von New Orleans nach Boston. Dort angekommen, haben wir nur noch den Mietwagen geholt, im Hotel eingecheckt und uns ein Restaurant gesucht.
Der nächste Tag war komplett Boston gewidmet. Es gibt einen Freedom Trail, der durch die ganze Stadt führt, gekennzeichnet durch Siegel und eine rote Linie im Boden.

Der Trail führt zu 17 Sehenswürdigkeiten, interessanten, historischen Orten und Plätzen. Wir fanden das sehr praktisch, da man einfach der roten Linie folgt und so die ganze Stadt entdeckt. An den jeweiligen Orten stehen Tafeln, die kurz erklären, um welche Sehenswürdigkeit es sich handelt. Der Beginn ist im Common Park, dem ältesten öffentlichen Park der USA.
Für die letzten Stationen muss man über den Charles River. Von der Brücke aus hat man einen tollen Blick auf den Hafen Bostons.
Den Abschluss findet der Freedom Trail am Bunker Hill Monument, das an eine wichtige Schlacht im Unabhängigkeitskrieg erinnert.
Am faszinierendsten fanden wir die Mischung aus Historie und Moderne. Boston hat historische Gebäude, ältere Hochhäuser, aber auch sehr moderne Hochhäuser. Dieser Kontrast ist sehr interessant.
Bevor wir am nächsten Tag weiterfuhren, statteten wir dem Prudential Center einen Besuch ab. Hier kann man in den 50. Stock fahren und hat einen tollen Ausblick über Bosten. Die Tickets sind zwar nicht günstig, aber der Blick über die Stadt lohnt sich.
Anschließend liefen wir noch zu zwei Kirchen. Die Trinity Church schauten wir uns nur von außen an, in die Old South Church gingen wir dann aber rein.
Boston hat uns sehr gut gefallen. Der beschriebene Kontrast hat uns nachhaltig beeindruckt. Dazu empfanden wir Boston als sehr sauber und durch die vielen Studenten auch als sehr lebendig. Wir könnten uns vorstellen, wieder zu kommen.
Ich muss noch zu diesem Beitrag etwas schreiben.
1976 war mein 1. USA Trip und überhaupt meine erste Flugreise.
Von Florida mit dem Greyhound nach Chicago und zurück über New Orleans. Das alles alleine, war mächtig spannend. Aber das ist so lange her, dass vieles an Deinem Bericht mir unbekannt vor kam aber auch vieles vertraut. War toll zu lesen und die Fotos zu sehen!!
Boston war ich leider noch nicht, klingt alles sehr interessant und macht Lust die Stadt und die Neuengland Staaten mal zu besuchen??
Ich werde mich bemühen!
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Auch von mir große Anerkennung und Begeisterung über die Berichte und Fotos von zwei Städten, in denen wir schon 2000 und 2004 zusammen waren. „Hi Guys want some free tickets?“
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Schön, endlich wieder ein neuer Beitrag, danke dafür. Wie immer sind die Fotos ganz besonders beeindruckend. Muss eine tolle Reise gewesen sein
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