Da unsere USA-Reise uns diesmal in den Nordosten führte, setzten wir die Niagarafälle auf die Liste der zu besuchenden Orte. Zum Glück, denn das ist ein Ort, den man einmal gesehen haben sollte. Wir kamen von der US-amerikanischen Seite. Dazu fährt man durch einen Ort, der tatsächlich „Niagara Falls“ heißt.
An einer Stelle kann man schon das aufwirbelnde Wasser sehen, was bei uns die Spannung echt gesteigert hat.

Man fährt über eine Brücke und als Beifahrer kann man schon einen Blick erhaschen.

Dann folgt erst mal der Grenzübergang nach Kanada, denn man sollte auf jeden Fall auf die kanadische Seite reisen. Ist aber alles unkompliziert, Pässe vorzeigen, kurz erzählen, warum und wie lange man in Kanada bleibt, fertig. Als nächstes fuhren wir in unser Hotel. Da wir davon ausgegangen waren, dass wir nur einmal im Leben dorthin kommen würden, hatten wir ein Zimmer im Marriott on the Falls mit Blick auf die Fälle gebucht und das hat sich gelohnt. Dies war der Ausblick aus unserem Zimmer:
Es war mittlerweile Nachmittag und so gingen wir noch zur Promenade entlang der Fälle, suchten uns dann aber bald ein Restaurant für das Abendessen. Ich hatte vorher gelesen, dass man die Gegend an den Fällen auch als „Little Vegas“ bezeichnet und muss sagen, dass trifft es ganz gut. Es gibt eigentlich nur Restaurants, Hotels, ein Casino und viele Leute. Das hat uns aber nichts ausgemacht.
Da wir im letzten USA-Urlaub so begeistert vom brasilianischen Steakhaus waren, freuten wir uns, hier wieder ein solches zu entdecken, das BraSa. Wir wurden nicht enttäuscht. Ja, günstig ist es sicher nicht, aber sowohl das Fleisch als auch das Beilagenbüffett waren hervorragend. Wie schon in Memphis bekamen wir jeder eine kleine Karte mit einer roten und einer grünen Seite. Wenn wir Fleisch wollten, legten wir die Karte mit der grünen Seite nach oben auf den Tisch. Sobald wir Pause machen wollten, drehten wir die rote Seite nach oben. Kellner mit Fleischspießen liefen permanent durch das Restaurant und brachten einem ständig neue Sorten Fleisch.
Anschließend konnten wir von unserem Hotelzimmer aus die Lichtspiele an den Fällen bewundern.
Toll war auch der Anblick morgens zu Tagesanbruch.
Wir hatten nur eine Nacht geplant und checkten so am nächsten Morgen aus, ließen das Auto aber noch stehen, um zur Promenade an den Fällen zu laufen. Direkt neben den Wassermassen zu stehen, empfand ich als sehr beeindruckend. Man merkt außerdem die Macht des Wassers dadurch, da man fast permanent einem feinen Sprühregen ausgesetzt ist.
Ich kann nur sagen, dass sich der Besuch absolut gelohnt hat. Ich bin sehr froh, dieses Naturschauspiel einmal mit eigenen Augen gesehen zu haben.
Jetzt komme ich erst dazu etwas zu diesem Bericht zu schreiben!
Leider habe ich diese grandiose Landschaft noch nicht in natura gesehen. Kann es nur mit viel kleineren Wasserfällen vergleichen und die haben mich schon beeindruckt. Die Kraft dieser Wassermassen sind nicht zu beschreiben und die Natur fasziniert mal wieder sehr!
Auch wieder ganz beeindruckende Fotos!!
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Die würde ich auch gern mal „in Natura“ sehen. Aber durch die sehr gelungenen Fotos bekommt man einen tollen Eindruck.
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Neidisch
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