2017 waren wir das erste Mal für einen Tagesausflug in Bonn, den Bericht findet ihr hier. Damals wollten wir schon ins Haus der Geschichte, aber die Dauerausstellung befand sich im Umbau. Letztes Jahr war sie wieder geöffnet, aber wir haben nur einen Teil der Ausstellung geschafft. So fuhren wir dieses Jahr am Pfingstmontag wieder nach Bonn, diesmal mit dem ICE bis nach Siegburg/Bonn. Von dort fuhren wir mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Heussallee / Museumsmeile, die direkt unter dem Haus der Geschichte liegt.

Die Ausstellung beginnt 1945 mit Infos über den zweiten Weltkrieg. Das Museum kann man sich als breiten Gang vorstellen, in dem man die Jahre durchläuft. Beim ersten Besuch hatten wir es bis 1955 geschafft. Dort starteten wir jetzt wieder. Bis zur Wende wird die Geschichte der Bundesrepublik auf der einen und die der DDR auf der anderen Seite des Gangs dargestellt. Es gibt viele Exponate aus den einzelnen Jahren, dazu Tafeln, die einen Überblick über das jeweilige Jahrzehnt geben und weitere, die die einzelnen Themen erläutern.
Jede Bundestagswahl stellt einen eigenen Eckpunkt dar und die jeweiligen Ergebnisse werden gezeigt.

Hat man den Mauerfall erreicht, läuft man durch das Brandenburger Tor in die 90er Jahre.

Das aktuellste, was thematisiert wird, sind die Flüchtlingskrise und künstliche Intelligenz.

Obwohl wir erwartet hatten, wieder nur einen Teil der Ausstellung zu schaffen, sind wir bis zum Ende gekommen. Wobei man zugeben muss, dass wir ab den 2000er Jahren nicht mehr so gründlich gewesen sind, da wir uns an die Zeit noch gut selbst erinnern können.
Uns hat das Haus der Geschichte sehr gut gefallen. Es ist informativ gestaltet, aber nicht überladen, die vielen Exponate machen die Geschichte sehr lebendig. Wir können uns gut vorstellen nochmal wieder zu kommen und uns bestimmte Jahrzehnte oder Themen nochmal genau anzuschauen. Da die Dauerausstellung keinen Eintritt kostet, haben wir eine Spende in den aufgestellten Spendenboxen hinterlassen.
Den Abschluss unseres Ausflugs machte ein Besuch im Brauhaus Bönnsch. 2017 hatten wir nur Zeit, um schnell etwas zu trinken. Diesmal haben wir auch etwas gegessen. Wir konnten schön draußen sitzen und haben das Essen sehr genossen.
Ein absolutes ‚muss‘ ist das Haus der Geschichte. Ich habe das Glück, dass mein Bruder in Bonn wohnt und ich schon mehrmals das Haus der Geschichte besucht habe! Einfach empfehlenswert und immer einen Besuch wert! Und es wird auch immer versucht die Ausstellung zu aktualisieren.
Danke für den guten Bericht!
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Das hört sich wirklich sehr interessant an und ich sollte es mir gut merken, um mir diese Ausstellung selber einmal anzusehen.
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