Koblenz – wo Rhein und Mosel sich treffen

Fronleichnam 2025 haben wir kein Ziel für ein langes Wochenende gefunden. Hotels waren teuer, Zugverbindungen entweder lang oder auch teuer. Schließlich entschieden wir uns zuhause zu bleiben und Tagesausflüge zu machen. Der erste führte uns nach Koblenz.

Wir sind um kurz vor 9 Uhr mit der S-Bahn zum Frankfurter Hauptbahnhof gefahren, haben Frühstück für die Fahrt gekauft und einen Kaffee getrunken.

Um 9:42 Uhr fuhr der ICE ab und um 11:11 Uhr waren wir in Koblenz. Unser erstes Ziel war das Deutsche Eck, aber auf dem Weg dahin entdeckten wir die Liebfrauenkirche. Auffällig ist ihr rot-weißer Anstrich innen sowie die Decke. Die Übergänge der Verstrebungen sind bunt angemalt.

Unser Weg führte uns weiter durch die Stadt bis zum Moselufer. Wir kamen an der Balduinbrücke raus.

Auffällig ist außerdem das Gebäude, in dem das Stadtarchiv untergebracht ist.

Wir liefen weiter am Moselufer entlang und kamen so automatisch zum Deutschen Eck. Das Deutsche Eck finden wir immer wieder faszinierend, auch wenn wir schon ein paar Mal dort waren. Hier laufen Mosel und Rhein zusammen. Geschmückt ist der Platz mit den Flaggen der Bundesländer. Außerdem steht hier ein großes Reiterdenkmal von Kaiser Wilhelm. Den Zusammenlauf der Flüsse kann man von oben besser sehen, aber auch am Deutschen Eck selbst ist es toll zu beobachten.

In der Nähe liegt St. Kastor, die wir als nächstes besichtigten. Auch hier fallen wieder die Verzierungen an den Deckenverstrebungen auf.

Es war recht warm und wir wollten es entspannt angehen lassen, also machten wir eine Pause im Königsbacher Biergarten am deutschen Eck.

Da wir unbedingt den Blick von oben auf das Deutsche Eck haben wollten, fuhren wir mit der Gondel über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein. Wir entschieden uns für Tickets, die nur die Gondelfahrt beinhalteten und zahlten 15,50€ pro Person für Hin- und Rückfahrt. Die Fahrt über den Rhein ist toll, man hat einen sehr schönen Ausblick.

Oben angekommen, stellten wir fest, dass der Ausblick, den wir von einem früheren Besuch im Kopf hatten, von der Festung aus war. Hier hätten wir nochmal Eintritt bezahlen müssen, wozu wir keine Lust hatten. Also liefen wir etwas über das ehemalige BuGa Gelände zu einer Aussichtsplattform. Von hier aus hat man auch einen ganz guten Blick.

Mit der Gondel ging es zurück in die Stadt und wir legten noch eine Pause im Pegelhaus ein, bevor es wieder nach Hause ging.

Unser erster Ausflugstag hat uns viel Spaß gemacht. Aufgrund der kurzen Anfahrt hatten wir vor Ort genug Zeit, die Stadt in Ruhe zu genießen, Pausen zu machen und uns von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit treiben zu lassen. Unser nächster Ausflug führte uns in eine weitere Stadt, die mit K beginnt, Karlsruhe.

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