Glasgow und Aberdeen

Die Stadt Glasgow war uns ein Begriff, somit landete sie natürlich auch auf unserer Liste der Städte, die wir besuchen wollten. Bei der Vorbereitung stellte sich heraus, dass die Zugfahrt von Edinburgh nach Glasgow nur eine gute Stunde dauert. Wir beschlossen, Glasgow als Tagestrip einzuplanen.

An unserem letzten Tag in Edinburgh frühstückten wir morgens am Bahnhof bei Pret-a-manger und fuhren dann mit dem Zug nach Glasgow. Unser erstes Ziel war die St. Mungo’s Cathedral. Sie hat uns beeindruckt, auffällig ist wieder die Holzdecke.

Hinter der Kathedrale liegt ein Friedhof auf einer Anhöhe, die Nekropolis. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Kathedrale.

Auf unserer Liste der Sehenswürdigkeiten stand auch St. George Square. Diese zentrale Platz war allerdings zur Zeit unseres Besuchs eine einzige große Baustelle.

An dem Platz liegt das Rathaus und ich hatte gelesen, dass die Eingangshalle sehenswert wäre. Wir suchten den Eingang und konnten dann die Eingangshalle und die angrenzenden Bereiche besichtigen und fanden sie sehenswert.

Damit hatten wir alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Glasgow ist aber vor allem berühmt für seine Wandmalereien. Ich hatte mir einige notiert, die auf unserem Weg durch die Stadt lagen. Wir kamen aber noch an weiteren vorbei. Allein für die Wandmalereien lohnt sich ein Besuch in Glasgow.

Für Glasgow reicht ein Tag, gerne als Tagesausflug von Edinburgh aus. Generell hat uns die Stadt nicht so begeistert bis auf die Wandmalereien. Die sind wirklich toll.

Am nächsten Tag ging es dann von Edinburgh aus weiter nach Aberdeen. Die Stadt landete auf unserer Liste, weil wir einen Zwischenstopp brauchten zwischen Edinburgh und Inverness. Wir fuhren um 10:30 Uhr in Edinburgh los und waren um 13 Uhr in Aberdeen. An den Bahnhof angeschlossen ist ein kleines Einkaufszentrum, in dem auch unser Hotel lag. Nachdem wir eingecheckt hatten, zogen wir wieder los, um uns die Stadt anzuschauen. Unser erster Stopp war die Cathedral of St. Mary Assumption. Auch hier fiel uns wieder vor allem die Holzdecke auf.

Auf unserer Liste stand auch das Merchant Cross, allerdings war der Platz drum herum eine große Baustelle.

Um die Ecke liegt das Marischal College, ein tolles Gebäude.

Genauso sehenswert sollte das King’s College sein. Wir liefen ca. 25 Minuten dorthin, fanden allerdings nur die dazugehörige Chapel, die wir außerdem nicht von innen besichtigen konnten.

Ein Stück weiter liegt die St. Marchar’s Cathedral. Hierfür hat sich der Weg dann doch gelohnt.

Auf unserem Weg durch die Stadt bekamen wir einen ganz guten Eindruck von Aberdeen.

Glasgow und Aberdeen haben uns auf unserer Reise durch Schottland am wenigsten begeistert. Glasgow lohnt sich wegen der Wandmalereien. Aberdeen muss man nicht unbedingt besuchen, wenn es sich nicht gerade als Zwischenstopp anbietet. Aufgrund der fehlenden Touristen haben wir uns auch nicht sehr wohl gefühlt in Aberdeen, weil wir das Gefühl hatten, dass wir als Touristen klar zu erkennen waren. Somit war es gut, dass wir am nächsten Tag weiterfuhren nach Inverness.

Ein Kommentar

  1. Ich erinnere mich an Glasgow auch damals schon an viele Baustellen. Aber wir hatten auch das Glück in einer unscheinbaren, eigentlich hässlichen Straße einen gemütlichen Tearoom entdeckt zu haben und fürstlich eine Teatime genossen haben! Deine Eindrücke kann ich durchaus bestätigen. Aber ich glaube nicht, dass ich so viele Kirchen besucht habe wie ihr?? English fan from Bremen

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