Unsere Zugreise nach Schottland führte über London, da wir dort mit dem Eurostar aus Brüssel ankamen und auf dem Rückweg von Schottland mit dem Caledonian Sleeper. Den Bericht dazu findet ihr hier.
2009 waren wir eine Woche in London und haben damals viel gesehen. Jetzt wollten wir die Zeit nutzen und nochmal wenigstens ein paar Highlights besuchen. Deshalb buchten wir zwei Nächte in London, so dass wir zwei volle Tage dort verbringen konnten.
Nachdem wir morgens mit dem Caledonian Sleeper angekommen waren, gingen wir zunächst zum Hotel. Wir waren viel zu früh für den Check-In, konnten aber unsere Koffer dort lassen. Für einige der Sehenswürdigkeiten, die wir besuchen wollten, mussten wir Tickets vorab buchen, was wir ein paar Abende vorher von Schottland aus gemacht hatten. An diesem ersten Tag hatten wir somit Tickets für die St. Paul’s Cathedral für 12 Uhr. Wir hatten noch jede Menge Zeit und wollten daher erstmal einen Kaffee trinken gehen. Da wir aber schon in die Nähe von St. Paul’s wollten, nahmen wir die Underground. Das funktioniert sehr einfach. 2009 hatten wir die Oyster Card gekauft. Diese hatten wir zwar noch, aber man muss sie mit Geld aufladen und dann besteht die Gefahr, dass am Ende was übrig bleibt. Wir nutzten einfach unsere Kreditkarte auf dem Handy. Am Eingang der Stationen sind Schranken, dort hält man seine Karte bzw. das Handy drauf und schon geht die Schranke auf. An der Haltestelle, an der man die Underground verlässt, hält man sein Handy wieder auf die Schranke und das System bucht nur den Betrag ab, den die Fahrtstrecke kostet.
Wir tranken einen Kaffee an der Themse und liefen dann weiter zur Millenium Bridge. Dies ist eine Fußgängerbrücke, die vor allem durch den Film Tatsächlich Liebe überall bekannt ist. Auch wir kennen sie aus dem Film sehr gut. Man hat von hieraus auch einen guten Blick auf das andere Ufer der Themse.





Um 12 Uhr konnten wir dann St. Paul’s besichtigen. Unsere Erinnerung hat uns nicht getäuscht, sie hat uns wieder beeindruckt.












Natürlich wollten wir auch auf den Turm. Der Aufstieg erfolgt in drei Etappen. Zunächst kommt man auf die Whispering Gallery. Hier ist die Akustik so, dass nur flüstern muss und trotzdem auf der anderen Seite verstanden wird. Hier darf man leider keine Fotos machen. Als nächstes kommt man zur Stone Gallery. Hier hat man schon einen schönen Blick über die Stadt. Den besten Blick hat man aber von ganz oben, von der Golden Gallery.









Wieder zurück auf dem Boden legten wir eine Mittagspause ein, bevor wir uns zur Tower Bridge aufmachten. Auch hierfür hatten wir Tickets gebucht, für 15:30 Uhr. Erneut ging es einige Treppen hoch und dann konnten wir auf der einen Seite oben in der Brücke über die Themse laufen und auf der anderen zurück. An mehreren Stellen gibt es Öffnungen, so dass man schöne Fotos ohne Glasscheibe machen kann.












Auf einer Seite gibt es einen Glasboden und direkt darüber einen Spiegel an der Decke. Die Ansicht ist sehr witzig.



Unser Ticket beinhaltete auch den Besuch in einem kleinen Museum, in dem erklärt wurde, wie der Antrieb der Tower Bridge früher funktionierte, denn sie ist eine Zugbrücke. Das Museum ist sehr schön gemacht, informativ und hat uns sehr gut gefallen.


Für den nächsten Tag hatten wir einen anderen Teil Londons im Visier und fuhren mit der Underground bis Picadilly Circus.



Wir liefen weiter zum Trafalgar Square und warfen einen Blick auf das Riesenrad London Eye.





Nach einem 15-minütigen Fußweg erreichten wir Big Ben und Houses of Parliament, beides beeindruckende Bauwerke.






Für 12 Uhr hatten wir Tickets für Westminster Abbey gebucht. Hier holten wir uns einen Audioguide und hörten viele interessante Informationen. Auch hier hat uns unsere Erinnerung nicht getäuscht und wir waren wieder genauso beeindruckt wie 2009. Am besten gefallen hat mir die Kapelle von Henry VII aufgrund der vielen Flaggen, die dort hängen.


















Obwohl es ziemlich warm war und wir nicht ganz die passende Kleidung dabei hatten, liefen wir weiter bis Buckingham Palace.



Wir wollten gerne wieder eine Tea Time erleben und machten uns daher auf den Weg zum Kaufhaus Harrods. Außerdem wollten wir hier wieder in die Weihnachtsabteilung. Leider fanden wir vor Ort heraus, das diese erst im August öffnet. So stöberten wir allgemein etwas durch das Kaufhaus und gingen dort in eins der Cafés für eine kleine Mittagspause.





Damit endeten auch unsere zwei Tage in London. Nach Schottland war es ein bisschen wie ein Kulturschock, da die Stadt riesig ist, voll mit Touristen, außerdem war es ziemlich warm. Aber mit dem meisten hatten wir gerechnet und somit haben wir auch diese zwei Tage unseres Urlaubs als guten Abschluss genossen.