Kassel Wilhelmshöhe – Wasserspiele

Ich wollte schon lange zu den Wasserspielen auf der Kasseler Wilhelmshöhe. Da die Wasserspiele nicht jeden Tag laufen, sondern nur mittwochs, sonntags und feiertags, war jetzt die perfekte Gelegenheit. Wie schon die Tage vorher startete auch dieser Tagesausflug mit einem Kaffee am Frankfurter Hauptbahnhof und dem Frühstückseinkauf.

Um 8:58 Uhr ging es los und um 10:21 Uhr kamen wir am Bahnhof Kassel Wilhelmshöhe an. Wir nahmen die Straßenbahn bis Wilhelmshöhe (Park) und machten uns von hieraus auf den Weg durch den Park zum Schloss Wilhelmshöhe.

Vom Schloss aus konnten wir die Herkules Statue auf dem Gipfel der Wilhelmshöhe sehen.

Wir stellten dabei fest, dass der Weg dort hoch einigermaßen weit ist. Ein bisschen Recherche zeigte, dass es ca. 3km sind. Normalerweise ist das keine Entfernung für uns, aber es war sehr heiß an diesem Tag, der Weg führt bergauf und wir müssten später wieder zurück für die Rückfahrt. Also liefen wir zurück zur Haltestelle der Straßenbahn und fuhren von dort aus mit dem Bus bis zur Haltestelle Herkules. Da es noch Zeit war bis zum Start der Wasserspiele, machten wir eine Pause auf den Herkules Terrassen.

Um 14:30 Uhr starteten die Wasserspiele. Mir war erst bei der Recherche bewusst geworden, dass das Wasser nicht den ganzen Tag läuft und auch, dass die Wasserspiele sich nicht nur auf den Bereich unterhalb der Herkulesstatue begrenzen, sondern mehrere Stationen haben. Der Start ist an der Herkulesstatue. Der Blick von dort oben ist beeindruckend. Unterhalb ist eine Grottenlandschaft sowie Kaskaden.

Wir liefen schon vor dem Start der Wasserspiele ein Stück die Treppen herunter, um das Wasser gut beobachten zu können. Dies war eine gute Entscheidung, denn es war toll zu sehen, wie das Wasser floss.

Die Kaskaden enden in einem großen Wasserbecken. Hier wurde einem auch sehr bewusst, wie viele Leute zu diesem Event gekommen waren.

Nachdem das Wasser im Wasserbecken angekommen waren, setzten sich alle Beobachter in Bewegung und liefen zur nächsten Station, dem Steinhöfer Wasserfall. Hier konnte man gut beobachten, wie das Wasser an verschiedenen Stellen anfing zu fließen.

Die dritte Station ist die Teufelsbrücke.

An der vierten Station, dem Aquädukt, kamen wir genau pünktlich an, so dass wir beobachten konnten, wie der große Wasserfall entstand.

Die letzte Station ist eine hohe Wasserfontäne in einem großen Wasserbecken.

Die Wasserspiele haben uns sehr gut gefallen. Mich hat das ausgeklüngelte System begeistert, dass die einzelnen Station pünktlich zur angegebenen Uhrzeit gestartet sind und wir somit überall gut beobachten konnten, wie das Wasser ankam. Die vielen Besucher haben nicht gestört. Aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes, konnte man größerem Gedränge gut aus dem Weg gehen und trotzdem alles gut sehen.

Um unseren ICE zurück nicht zu verpassen, sind wir relativ direkt nach dem Ende der Wasserspiele zur Straßenbahn gelaufen.

Unsere drei Tagesausflüge statt einem längeren Städtetrip haben uns viel Spaß gemacht. Aufgrund der Nähe der drei Ziele konnten wir uns morgens zu einer angenehmen Uhrzeit auf den Weg machen, waren abends für ein Abendessen wieder zurück und haben trotzdem alles gesehen, was wir sehen wollten, ohne uns hetzen zu müssen. Es war perfekt.

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